Veeams "Data Trust and Resilience Report 2026" offenbart Lücke zwischen Ist- und Soll-Zustand der Daten-Wiederherstellung
20.04.2026
Veeam Software hat seinen „Data Trust and Resilience Report 2026“ veröffentlicht und der zeigt eine wachsende Diskrepanz zwischen dem Vertrauen von Unternehmen in ihre Cyber-Resilienz und der Realität der Wiederherstellungsergebnisse auf. Angesichts zunehmender Ransomware-Angriffe, regulatorischen Drucks und KI-bedingter Datenrisiken stellen selbst erfahrene Unternehmen fest, dass das Vertrauen in die Wiederherstellung und der Nachweis der Wiederherstellung zwei grundlegend unterschiedliche Fähigkeiten sind.
Der Veeam Data Trust and Resilience Report, der auf Erkenntnissen von mehr als 900 führenden IT-, Sicherheits- und Risikomanagern weltweit basiert, ergab, dass zwar 90 Prozent der Unternehmen Vertrauen in ihre Fähigkeit zur Wiederherstellung nach einem Cybervorfall äußern, jedoch weniger als jedes dritte Unternehmen seine Daten nach einem Ransomware-Vorfall vollständig wiederherstellen konnte. Im Durchschnitt konnten die betroffenen Organisationen nur 72 Prozent ihrer Daten wiederherstellen.
„Das Vertrauen in die Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff ist hoch, aber die Daten erzählen eine andere Geschichte und KI vergrößert diese Kluftweiter“, sagte Anand Eswaran, CEO bei Veeam. „Selbst die fortschrittlichsten Unternehmen stellen fest, dass das Vertrauen in die Wiederherstellung und der Nachweis der Wiederherstellung grundlegend unterschiedliche Fähigkeiten sind. Datenresilienz bleibt die unabdingbare Voraussetzung: zu wissen, welche Daten man hat, wo sie sich befinden, wer darauf zugreifen kann, und nachzuweisen, dass sich vertrauenswürdige Daten schnell wiederherstellen lassen, wenn Angreifer oder Betriebsstörungen das Unternehmen unter Druck setzen. Die Infrastruktur für den Einsatz von KI hat die Möglichkeiten zu ihrer Sicherung schnell überholt. Unternehmen benötigen End-to-End-Fähigkeiten, um ihre Daten zu verstehen, zu sichern, zu schützen, zu verwalten und dafür zu sorgen, dass sie resilient sind und mit maschineller Geschwindigkeit agieren und reagieren können.“
Eswaran ergänzt: „Veeam definiert die Datenresilienz in einem Zeitalter neu, in dem KI-Agenten, Anwendungen und Daten schneller agieren als herkömmliche Kontrollmechanismen. Unsere einheitliche, vertrauenswürdige Datenplattform, die durch die kürzlich erfolgte Übernahme von Securiti AI gestärkt wurde, bietet die Transparenz, Präzision und das Vertrauen, die für die Operationalisierung von Resilienz erforderlich sind. So können Unternehmen KI sicher einsetzen, ohne Wiederherstellung, Compliance oder Kontinuität zu beeinträchtigen. Die Unternehmen, die morgen führend sein werden, sind diejenigen, die heute bereits die Weichen für nachhaltige Sicherheit und Vertrauen stellen – und das ist der neue Standard, den Veeam für die Branche setzt.“
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Das Vertrauen in die eigenen Recovery-Kompetenzen ist hoch, aber es findet ein entscheidender Wandel hin zu belastbarer Wiederherstellung statt.
Der Bericht für 2026 hebt hervor, warum „Vertrauen in die Wiederherstellung“ mit validierten Wiederherstellungsfähigkeiten und messbaren Ergebnissen einhergehen muss:
- 90 Prozent geben an, zuversichtlich zu sein, dass sie sich innerhalb der RTOs (Recovery Time Objectives) von einem Cybervorfall erholen können, doch nur 69 Prozent sagen, dass die RTOs vollständig auf die Geschäftskontinuitätsziele abgestimmt sind.
- Unter den von Ransomware betroffenen Unternehmen, bei denen der Betrieb oder Daten beeinträchtigt wurden, konnten nur 28 Prozent alle betroffenen Daten vollständig wiederherstellen; 44 Prozent stellten weniger als 75 Prozent wieder her.
- Unter den Organisationen, die einen Cybervorfall erlebt haben, berichteten 42 Prozent von Störungen bei Kunden/Interessengruppen, 41 Prozent von finanziellen Verlusten oder Auswirkungen auf den Umsatz und 38 Prozent von längeren Ausfallzeiten kritischer Systeme.
- Regulierung wird zu einem zentralen Faktor für Resilienz, da 33 Prozent regulatorische Veränderungen als eine der größten aufkommenden Bedrohungen nennen – fast gleichauf mit Cyberangriffen (36 Prozent).
KI entwickelt sich schneller als Governance und erhöht somit die Gefährdung von Daten
Während KI vom Experimentierstadium in die praktische Umsetzung übergeht, zeigt der Bericht, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, den Überblick und die Kontrolle über Datenflüsse zwischen Anwendungen, Clouds und Drittanbieterdiensten zu behalten.
- 43 Prozent geben an, dass die Einführung von KI ihre Fähigkeit zur Sicherung von Daten und Modellen übersteigt.
- 42 Prozent berichten von eingeschränkter Transparenz hinsichtlich aller im Unternehmen eingesetzten KI-Tools oder -Modelle.
- 40 Prozent geben an, dass Sicherheitsrichtlinien noch nicht aktualisiert wurden, um KI-spezifische Risiken zu adressieren.
- 25 Prozent nennen Schatten-IT und die unbefugte Nutzung von KI-Tools als größte Sorge im Zusammenhang mit der Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende und der Datensicherheit.
Was eine stärkere Wiederherstellung ausmacht: Vier wichtige Praktiken
Über Branchen und Reifegrade hinweg identifiziert der Bericht vier Fähigkeiten, die kontinuierlich mit besseren Ergebnissen verbunden sind:
- Klare Transparenz über Unternehmensdaten und KI-Risiken in Produktions- und Backup-Daten.
- Durchgesetzte Sicherheitskontrollen (nicht nur Richtlinien).
- Bewährte Wiederherstellung durch realistische Tests und Validierung.
- Einigkeit der Führungskräfte hinsichtlich Verantwortlichkeiten, Berichterstattung und der Definition von „Wiederherstellung“.
Ein klares Zeichen für den Übergang von der Absicht zur Umsetzung: Unternehmen mit durchsetzbaren Kontrollen wie Data Loss Prevention (DLP) berichteten von messbar besserer Transparenz und geringeren Sicherheitslücken bei zunehmender KI-Nutzung.
Budgets, Kennzahlen und messbare Bereitschaft führen zu besseren Ergebnissen
Der Bericht stellt außerdem fest, dass sich die Resilienz verbessert, wenn die Bereitschaft (für Sicherheitsvorfälle) messbar wird und die Führungsebene Risiken aus geschäftlicher Sicht betrachtet:
- 49 Prozent erhöhten ihre Cybersicherheitsbudgets im Vergleich zum Vorjahr.
- Unternehmen mit Budgeterhöhungen investierten eher in Grundlagen der Resilienz wie unveränderbaren Speicher und automatisierte Backups und berichteten von besseren Ergebnissen im Hinblick auf Ransomware.
- Die vollständige Wiederherstellung lag bei Unternehmen mit erhöhten Budgets deutlich höher (40 Prozent gegenüber 16 Prozent).
Der Bericht unterstreicht eine entscheidende Tatsache für Führungskräfte: KI vergrößert sowohl Chancen als auch operative Risiken, und Wiederherstellungspläne müssen über bloße Annahmen hinausgehen. Data Trust ist keine bloße Aussage – es ist eine Fähigkeit, die sich durch Kontrollen, Transparenz und eine reibungslose Wiederherstellung bewährt.
Veeams "Data Trust and Resilience Report 2026" offenbart Lücke zwischen Ist- und Soll-Zustand der Daten-Wiederherstellung
20.04.2026
Veeam Software hat seinen „Data Trust and Resilience Report 2026“ veröffentlicht und der zeigt eine wachsende Diskrepanz zwischen dem Vertrauen von Unternehmen in ihre Cyber-Resilienz und der Realität der Wiederherstellungsergebnisse auf. Angesichts zunehmender Ransomware-Angriffe, regulatorischen Drucks und KI-bedingter Datenrisiken stellen selbst erfahrene Unternehmen fest, dass das Vertrauen in die Wiederherstellung und der Nachweis der Wiederherstellung zwei grundlegend unterschiedliche Fähigkeiten sind.
Der Veeam Data Trust and Resilience Report, der auf Erkenntnissen von mehr als 900 führenden IT-, Sicherheits- und Risikomanagern weltweit basiert, ergab, dass zwar 90 Prozent der Unternehmen Vertrauen in ihre Fähigkeit zur Wiederherstellung nach einem Cybervorfall äußern, jedoch weniger als jedes dritte Unternehmen seine Daten nach einem Ransomware-Vorfall vollständig wiederherstellen konnte. Im Durchschnitt konnten die betroffenen Organisationen nur 72 Prozent ihrer Daten wiederherstellen.
„Das Vertrauen in die Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff ist hoch, aber die Daten erzählen eine andere Geschichte und KI vergrößert diese Kluftweiter“, sagte Anand Eswaran, CEO bei Veeam. „Selbst die fortschrittlichsten Unternehmen stellen fest, dass das Vertrauen in die Wiederherstellung und der Nachweis der Wiederherstellung grundlegend unterschiedliche Fähigkeiten sind. Datenresilienz bleibt die unabdingbare Voraussetzung: zu wissen, welche Daten man hat, wo sie sich befinden, wer darauf zugreifen kann, und nachzuweisen, dass sich vertrauenswürdige Daten schnell wiederherstellen lassen, wenn Angreifer oder Betriebsstörungen das Unternehmen unter Druck setzen. Die Infrastruktur für den Einsatz von KI hat die Möglichkeiten zu ihrer Sicherung schnell überholt. Unternehmen benötigen End-to-End-Fähigkeiten, um ihre Daten zu verstehen, zu sichern, zu schützen, zu verwalten und dafür zu sorgen, dass sie resilient sind und mit maschineller Geschwindigkeit agieren und reagieren können.“
Eswaran ergänzt: „Veeam definiert die Datenresilienz in einem Zeitalter neu, in dem KI-Agenten, Anwendungen und Daten schneller agieren als herkömmliche Kontrollmechanismen. Unsere einheitliche, vertrauenswürdige Datenplattform, die durch die kürzlich erfolgte Übernahme von Securiti AI gestärkt wurde, bietet die Transparenz, Präzision und das Vertrauen, die für die Operationalisierung von Resilienz erforderlich sind. So können Unternehmen KI sicher einsetzen, ohne Wiederherstellung, Compliance oder Kontinuität zu beeinträchtigen. Die Unternehmen, die morgen führend sein werden, sind diejenigen, die heute bereits die Weichen für nachhaltige Sicherheit und Vertrauen stellen – und das ist der neue Standard, den Veeam für die Branche setzt.“
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Das Vertrauen in die eigenen Recovery-Kompetenzen ist hoch, aber es findet ein entscheidender Wandel hin zu belastbarer Wiederherstellung statt.
Der Bericht für 2026 hebt hervor, warum „Vertrauen in die Wiederherstellung“ mit validierten Wiederherstellungsfähigkeiten und messbaren Ergebnissen einhergehen muss:
- 90 Prozent geben an, zuversichtlich zu sein, dass sie sich innerhalb der RTOs (Recovery Time Objectives) von einem Cybervorfall erholen können, doch nur 69 Prozent sagen, dass die RTOs vollständig auf die Geschäftskontinuitätsziele abgestimmt sind.
- Unter den von Ransomware betroffenen Unternehmen, bei denen der Betrieb oder Daten beeinträchtigt wurden, konnten nur 28 Prozent alle betroffenen Daten vollständig wiederherstellen; 44 Prozent stellten weniger als 75 Prozent wieder her.
- Unter den Organisationen, die einen Cybervorfall erlebt haben, berichteten 42 Prozent von Störungen bei Kunden/Interessengruppen, 41 Prozent von finanziellen Verlusten oder Auswirkungen auf den Umsatz und 38 Prozent von längeren Ausfallzeiten kritischer Systeme.
- Regulierung wird zu einem zentralen Faktor für Resilienz, da 33 Prozent regulatorische Veränderungen als eine der größten aufkommenden Bedrohungen nennen – fast gleichauf mit Cyberangriffen (36 Prozent).
KI entwickelt sich schneller als Governance und erhöht somit die Gefährdung von Daten
Während KI vom Experimentierstadium in die praktische Umsetzung übergeht, zeigt der Bericht, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, den Überblick und die Kontrolle über Datenflüsse zwischen Anwendungen, Clouds und Drittanbieterdiensten zu behalten.
- 43 Prozent geben an, dass die Einführung von KI ihre Fähigkeit zur Sicherung von Daten und Modellen übersteigt.
- 42 Prozent berichten von eingeschränkter Transparenz hinsichtlich aller im Unternehmen eingesetzten KI-Tools oder -Modelle.
- 40 Prozent geben an, dass Sicherheitsrichtlinien noch nicht aktualisiert wurden, um KI-spezifische Risiken zu adressieren.
- 25 Prozent nennen Schatten-IT und die unbefugte Nutzung von KI-Tools als größte Sorge im Zusammenhang mit der Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende und der Datensicherheit.
Was eine stärkere Wiederherstellung ausmacht: Vier wichtige Praktiken
Über Branchen und Reifegrade hinweg identifiziert der Bericht vier Fähigkeiten, die kontinuierlich mit besseren Ergebnissen verbunden sind:
- Klare Transparenz über Unternehmensdaten und KI-Risiken in Produktions- und Backup-Daten.
- Durchgesetzte Sicherheitskontrollen (nicht nur Richtlinien).
- Bewährte Wiederherstellung durch realistische Tests und Validierung.
- Einigkeit der Führungskräfte hinsichtlich Verantwortlichkeiten, Berichterstattung und der Definition von „Wiederherstellung“.
Ein klares Zeichen für den Übergang von der Absicht zur Umsetzung: Unternehmen mit durchsetzbaren Kontrollen wie Data Loss Prevention (DLP) berichteten von messbar besserer Transparenz und geringeren Sicherheitslücken bei zunehmender KI-Nutzung.
Budgets, Kennzahlen und messbare Bereitschaft führen zu besseren Ergebnissen
Der Bericht stellt außerdem fest, dass sich die Resilienz verbessert, wenn die Bereitschaft (für Sicherheitsvorfälle) messbar wird und die Führungsebene Risiken aus geschäftlicher Sicht betrachtet:
- 49 Prozent erhöhten ihre Cybersicherheitsbudgets im Vergleich zum Vorjahr.
- Unternehmen mit Budgeterhöhungen investierten eher in Grundlagen der Resilienz wie unveränderbaren Speicher und automatisierte Backups und berichteten von besseren Ergebnissen im Hinblick auf Ransomware.
- Die vollständige Wiederherstellung lag bei Unternehmen mit erhöhten Budgets deutlich höher (40 Prozent gegenüber 16 Prozent).
Der Bericht unterstreicht eine entscheidende Tatsache für Führungskräfte: KI vergrößert sowohl Chancen als auch operative Risiken, und Wiederherstellungspläne müssen über bloße Annahmen hinausgehen. Data Trust ist keine bloße Aussage – es ist eine Fähigkeit, die sich durch Kontrollen, Transparenz und eine reibungslose Wiederherstellung bewährt.
