Innovativ bei KI bedeutet meistens auch Quantum Ready

Unternehmen, die im Bereich KI-Sicherheit führend sind, erweisen sich laut einer neuen Studie von Thales auch als die am besten auf das Quantenzeitalter vorbereiteten Firmen. Das Ergebnis unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Technologieführern und Nachzüglern. Währenddessen nimmt die Besorgnis über zukünftige Quantenbedrohungen zu.

Der neue Thales Quantum & AI Threat Report: „Protecting Data at the Crossroads of Two Revolutions“, der von 451 Research by S&P Global durchgeführt wurde, ergab, dass 61 Prozent der Unternehmen Angriffe nach dem Prinzip „Harvest Now, Decrypt Later“ (HNDL) mittlerweile als ihr größtes Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit Quantencomputern einstufen. 59 Prozent betrachten die Entwicklung von Prototypen und die Bewertung von Post-Quantum-Kryptografie-Algorithmen als ihren wichtigsten Weg zur Quantensicherheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen zunehmend erkennen, dass die Quantensicherheit kein Zukunftsthema mehr ist, sondern eine strategische Geschäftspriorität darstellt.

KI-Vorreiter haben bei der Quantensicherheit die Nase vorn

Die Unternehmen, die hier an der Spitze liegen, zeichnen sich jedoch nicht nur durch ihre Investitionen in KI oder Quantentechnologien aus, sondern auch durch die solideren Grundlagen in den Bereichen Daten, Governance und Kryptografie, die sie zur Unterstützung beider Bereiche geschaffen haben. KI-Vorreiter beschäftigen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit aktiv mit Quantenprojekten als ihre Mitbewerber (33 % gegenüber 22 %), während Unternehmen, die im Bereich Quantentechnologie führend sind, eher in KI-spezifische Sicherheitsmaßnahmen investieren (89 % gegenüber 80 %).

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Unternehmen erfolgreich sind, weil sie stärkere Grundlagen in den Bereichen Daten, Governance und Kryptografie geschaffen haben. Anstatt KI und Quantencomputing als getrennte technologische Herausforderungen zu betrachten, investieren sie in die Transparenz, Governance und Sicherheitsfähigkeiten, die zur Unterstützung beider Bereiche erforderlich sind.

Der Bericht ergab zudem, dass Unternehmen den Zusammenhang zwischen den beiden Technologien zunehmend erkennen. Fast alle Befragten (98 %) gaben an, dass sie die gegenseitigen Auswirkungen von Quantencomputing und KI berücksichtigen. Quantentechnologie erhöht die Dringlichkeit der Quantentauglichkeit, indem sie Angriffe beschleunigt und die Abhängigkeit von vertrauenswürdiger kryptografischer Infrastruktur verstärkt. Mehr als die Hälfte glaubt, dass Quantencomputing die Fähigkeiten des maschinellen Lernens verbessern (57 %) und die Simulation komplexer Systeme optimieren könnte (54 %). Dies unterstreicht die wachsenden Erwartungen, dass sich die Technologien gemeinsam und nicht unabhängig voneinander weiterentwickeln werden.

Während Unternehmen sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Aufkommen von Quantentechnologien bewältigen, werden Vertrauen, Widerstandsfähigkeit und Sicherheit zunehmend zu Wettbewerbsvorteilen und nicht mehr nur zu Compliance-Anforderungen. Der Bericht legt nahe, dass die Unternehmen, die diese Fähigkeiten heute aufbauen, morgen am besten positioniert sein werden, um weiter und sicher Innovationen einzuführen.

„Das Quantenrisiko ist in eine neue Phase eingetreten“, erklärt Todd Moore, Vice President of Data Security Products bei Thales. „Die Unternehmen, die die größten Fortschritte erzielen, sind nicht unbedingt diejenigen, die heute am meisten in Quantentechnologie investieren. Es sind vielmehr die Unternehmen, die ein solideres Fundament in Bezug auf Datentransparenz, Governance und Resilienz schaffen.“

Während Unternehmen sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Aufkommen von Quantentechnologien bewältigen, werden Vertrauen, Resilienz und Sicherheit zunehmend zu Wettbewerbsvorteilen und nicht mehr nur zu Compliance-Anforderungen. Der Bericht legt nahe, dass die Unternehmen, die diese Fähigkeiten heute aufbauen, morgen am besten positioniert sein werden, um sicher Innovationen voranzubringen.

Handeln statt Alarm schlagen

Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Unternehmen zunehmend über das reine Bewusstsein hinausgehen und sich auf die Vorbereitung konzentrieren. Diejenigen, die sich bereits mit Quantencomputing beschäftigen, sind bei wichtigen Post-Quantum-Sicherheitsinitiativen weiter fortgeschritten: 22 % geben an, bei der Modernisierung der Public-Key-Infrastruktur dem Zeitplan voraus zu sein, verglichen mit 14 % der Nachzügler. Ähnliche Unterschiede wurden beim Zertifikatslebenszyklusmanagement, der unternehmensweiten Schlüsselverwaltung und bei Programmen zur Codesignierung festgestellt.

„KI lenkt Unternehmen nicht vom Thema Quantencomputing ab – sie beschleunigt vielmehr die Notwendigkeit, sich vorzubereiten“, sagt Moore. „Je mehr KI im gesamten Unternehmen verankert wird, desto entscheidender wird das Vertrauen in die zugrunde liegenden kryptografischen Grundlagen. Unternehmen, die heute in Transparenz, kryptografische Agilität und widerstandsfähige Sicherheitsarchitekturen investieren, werden besser auf alles vorbereitet sein, was als Nächstes kommt.“

Anstatt auf größere Gewissheit hinsichtlich der Zeitpläne zu warten, konzentrieren sich Unternehmen zunehmend auf praktische „No-Regret“-Maßnahmen. Dazu gehören das Ermitteln der Speicherorte kritischer Daten, die Bewertung der Gefährdung sensibler Daten, der Beginn von Tests zur Post-Quanten-Kryptografie sowie der Aufbau größerer kryptografischer Agilität in Systemen und Prozessen. Zusammen mit einer stärkeren kryptografischen Vielfalt und einer mehrschichtigen Verteidigung werden diese Grundlagen Unternehmen dabei helfen, die nötige Widerstandsfähigkeit aufzubauen, um sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Quantenzeitalter zu meistern.

Über die Studie

Der „Thales Quantum & AI Threat Report 2026“ basiert auf einer von 451 Research by S&P Global durchgeführten Umfrage unter mehr als 3.100 Befragten in 20 Ländern. Der Bericht untersucht die Auswirkungen von KI und Quantencomputing auf die Unternehmenssicherheit, den Datenschutz und die Widerstandsfähigkeit von Organisationen.


 

Innovativ bei KI bedeutet meistens auch Quantum Ready

Unternehmen, die im Bereich KI-Sicherheit führend sind, erweisen sich laut einer neuen Studie von Thales auch als die am besten auf das Quantenzeitalter vorbereiteten Firmen. Das Ergebnis unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Technologieführern und Nachzüglern. Währenddessen nimmt die Besorgnis über zukünftige Quantenbedrohungen zu.

Der neue Thales Quantum & AI Threat Report: „Protecting Data at the Crossroads of Two Revolutions“, der von 451 Research by S&P Global durchgeführt wurde, ergab, dass 61 Prozent der Unternehmen Angriffe nach dem Prinzip „Harvest Now, Decrypt Later“ (HNDL) mittlerweile als ihr größtes Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit Quantencomputern einstufen. 59 Prozent betrachten die Entwicklung von Prototypen und die Bewertung von Post-Quantum-Kryptografie-Algorithmen als ihren wichtigsten Weg zur Quantensicherheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen zunehmend erkennen, dass die Quantensicherheit kein Zukunftsthema mehr ist, sondern eine strategische Geschäftspriorität darstellt.

KI-Vorreiter haben bei der Quantensicherheit die Nase vorn

Die Unternehmen, die hier an der Spitze liegen, zeichnen sich jedoch nicht nur durch ihre Investitionen in KI oder Quantentechnologien aus, sondern auch durch die solideren Grundlagen in den Bereichen Daten, Governance und Kryptografie, die sie zur Unterstützung beider Bereiche geschaffen haben. KI-Vorreiter beschäftigen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit aktiv mit Quantenprojekten als ihre Mitbewerber (33 % gegenüber 22 %), während Unternehmen, die im Bereich Quantentechnologie führend sind, eher in KI-spezifische Sicherheitsmaßnahmen investieren (89 % gegenüber 80 %).

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Unternehmen erfolgreich sind, weil sie stärkere Grundlagen in den Bereichen Daten, Governance und Kryptografie geschaffen haben. Anstatt KI und Quantencomputing als getrennte technologische Herausforderungen zu betrachten, investieren sie in die Transparenz, Governance und Sicherheitsfähigkeiten, die zur Unterstützung beider Bereiche erforderlich sind.

Der Bericht ergab zudem, dass Unternehmen den Zusammenhang zwischen den beiden Technologien zunehmend erkennen. Fast alle Befragten (98 %) gaben an, dass sie die gegenseitigen Auswirkungen von Quantencomputing und KI berücksichtigen. Quantentechnologie erhöht die Dringlichkeit der Quantentauglichkeit, indem sie Angriffe beschleunigt und die Abhängigkeit von vertrauenswürdiger kryptografischer Infrastruktur verstärkt. Mehr als die Hälfte glaubt, dass Quantencomputing die Fähigkeiten des maschinellen Lernens verbessern (57 %) und die Simulation komplexer Systeme optimieren könnte (54 %). Dies unterstreicht die wachsenden Erwartungen, dass sich die Technologien gemeinsam und nicht unabhängig voneinander weiterentwickeln werden.

Während Unternehmen sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Aufkommen von Quantentechnologien bewältigen, werden Vertrauen, Widerstandsfähigkeit und Sicherheit zunehmend zu Wettbewerbsvorteilen und nicht mehr nur zu Compliance-Anforderungen. Der Bericht legt nahe, dass die Unternehmen, die diese Fähigkeiten heute aufbauen, morgen am besten positioniert sein werden, um weiter und sicher Innovationen einzuführen.

„Das Quantenrisiko ist in eine neue Phase eingetreten“, erklärt Todd Moore, Vice President of Data Security Products bei Thales. „Die Unternehmen, die die größten Fortschritte erzielen, sind nicht unbedingt diejenigen, die heute am meisten in Quantentechnologie investieren. Es sind vielmehr die Unternehmen, die ein solideres Fundament in Bezug auf Datentransparenz, Governance und Resilienz schaffen.“

Während Unternehmen sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Aufkommen von Quantentechnologien bewältigen, werden Vertrauen, Resilienz und Sicherheit zunehmend zu Wettbewerbsvorteilen und nicht mehr nur zu Compliance-Anforderungen. Der Bericht legt nahe, dass die Unternehmen, die diese Fähigkeiten heute aufbauen, morgen am besten positioniert sein werden, um sicher Innovationen voranzubringen.

Handeln statt Alarm schlagen

Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Unternehmen zunehmend über das reine Bewusstsein hinausgehen und sich auf die Vorbereitung konzentrieren. Diejenigen, die sich bereits mit Quantencomputing beschäftigen, sind bei wichtigen Post-Quantum-Sicherheitsinitiativen weiter fortgeschritten: 22 % geben an, bei der Modernisierung der Public-Key-Infrastruktur dem Zeitplan voraus zu sein, verglichen mit 14 % der Nachzügler. Ähnliche Unterschiede wurden beim Zertifikatslebenszyklusmanagement, der unternehmensweiten Schlüsselverwaltung und bei Programmen zur Codesignierung festgestellt.

„KI lenkt Unternehmen nicht vom Thema Quantencomputing ab – sie beschleunigt vielmehr die Notwendigkeit, sich vorzubereiten“, sagt Moore. „Je mehr KI im gesamten Unternehmen verankert wird, desto entscheidender wird das Vertrauen in die zugrunde liegenden kryptografischen Grundlagen. Unternehmen, die heute in Transparenz, kryptografische Agilität und widerstandsfähige Sicherheitsarchitekturen investieren, werden besser auf alles vorbereitet sein, was als Nächstes kommt.“

Anstatt auf größere Gewissheit hinsichtlich der Zeitpläne zu warten, konzentrieren sich Unternehmen zunehmend auf praktische „No-Regret“-Maßnahmen. Dazu gehören das Ermitteln der Speicherorte kritischer Daten, die Bewertung der Gefährdung sensibler Daten, der Beginn von Tests zur Post-Quanten-Kryptografie sowie der Aufbau größerer kryptografischer Agilität in Systemen und Prozessen. Zusammen mit einer stärkeren kryptografischen Vielfalt und einer mehrschichtigen Verteidigung werden diese Grundlagen Unternehmen dabei helfen, die nötige Widerstandsfähigkeit aufzubauen, um sowohl die KI-getriebene Transformation als auch das Quantenzeitalter zu meistern.

Über die Studie

Der „Thales Quantum & AI Threat Report 2026“ basiert auf einer von 451 Research by S&P Global durchgeführten Umfrage unter mehr als 3.100 Befragten in 20 Ländern. Der Bericht untersucht die Auswirkungen von KI und Quantencomputing auf die Unternehmenssicherheit, den Datenschutz und die Widerstandsfähigkeit von Organisationen.