Check Point integriert „Daybreak“-Modelle von OpenAI in die gesamte Sicherheitsplattform

Jonathan Zanger, CTO bei Check Point Software

Vor drei Monaten haben Check Point und OpenAI begonnen, ihre Zusammenarbeit im Rahmen von Daybreak, der Cyberabwehr-Initiative von OpenAI, auszubauen. Seitdem wurde die Partnerschaft weiter vertieft und die Cybermodelle von OpenAI über das Daybreak Defense Network in die Produkte und Sicherheitsworkflows integriert.

Sicherheit muss sich kontinuierlich anpassen, da neue Bedrohungen und Angreiferfähigkeiten entstehen, sich die geschützten Software- und Technologiestacks weiterentwickeln und Unternehmen neue Wege finden, KI einzusetzen. Wenn Angreifer immer schneller vorgehen und in größerem Umfang sowie mit zunehmender Raffinesse agieren, müssen Verteidiger dieselben Fortschritte in der KI zu ihrem Vorteil nutzen.

Einsatz modernster KI in der gesamten Cyberabwehr

Das Cyber-Reasoning von OpenAI wird Teil der Vorgehensweise, wenn es darum geht, Risiken zu erkennen, zu validieren, was tatsächlich ausnutzbar ist, den Schutz zu beschleunigen, Bedrohungen zu untersuchen und Kundenumgebungen zu sichern.

Unternehmen profitieren von:

  • Agentic Exposure Validation (Exposure Management): Effektives Exposure-Management bedeutet, über die Identifizierung potenzieller Risiken hinauszugehen und nachzuweisen, was Angreifer ausnutzen können – und sie daran zu hindern. Eine Multi-Agenten-Pipeline trennt echte, ausnutzbare Risiken von theoretischen Erkenntnissen. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden derzeit die „Frontier“-Cyber-Modelle von OpenAI innerhalb dieses Systems getestet. Darüber hinaus werden deren fortschrittliche Schlussfolgerungen mit Sicherheitskontext, Kontrollen und Nachweisen kombiniert, um Angriffspfade zu validieren, nachgewiesene Risiken zu priorisieren und Abhilfemaßnahmen zu beschleunigen.
  • Keystone (Agentic Security Management): Die Netzwerksicherheit wird neu erfunden und zwar mit einem autonomen, absichtsgesteuerten Ansatz für das Sicherheitsmanagement. Anstatt Richtlinien und Konfigurationen manuell zu verwalten, definieren Unternehmen ihre Sicherheitsabsicht, während KI die Umgebung kontinuierlich erfasst, Risiken identifiziert und ermittelt, wie sich Kontrollmaßnahmen anpassen sollten. Die Cyber-Schlussfolgerungen von OpenAI werden in diesen Prozess eingebunden, um potenzielle Angriffspfade zu untersuchen, Schwachstellen und risikobehaftete Schwachstellen zu verstehen und geeignete Abhilfemaßnahmen zu ermitteln.
  • Autonomous Workspace Platform: Die Untersuchungspipeline korreliert Telemetriedaten aus E-Mails, Endgeräten, Mobilgeräten und Browsern zu einer kleineren Anzahl untersuchter, hochgradig zuverlässiger Vorfälle – anstelle einer rohen Alarmwarteschlange. Genutzt wird OpenAI’s fortschrittliche Cyber-Analytik, um komplexe Bedrohungen über Malware-Verhalten, Angreifertechniken und Missbrauchsketten von Anmeldedaten hinweg zu untersuchen. Dies trägt dazu bei, klarere Beurteilungen sowie Empfehlungen zu Schweregrad und Abhilfemaßnahmen zu liefern und gleichzeitig die Belastung der Sicherheitsteams zu verringern.
  • NexPloit: NexPloit wandelt Schwachstelleninformationen in verifiziertes Angriffsmaterial um, das die Entwicklung automatisierter Schutzmaßnahmen vorantreiben kann, ohne auf öffentlich verfügbaren Exploit-Code angewiesen zu sein. Genutzt werden die bahnbrechenden Cyber-Modelle von OpenAI, um kritische Phasen dieser Forschung zu beschleunigen: das Verständnis von anfälligem Code und Patches, die Identifizierung realistischer Ausnutzungswege und das schnellere Erreichen verifizierter Ergebnisse. Für Unternehmen bedeutet dies einen schnelleren Schutz vor neu bekannt gewordenen Schwachstellen.

Über das OpenAI Daybreak Defense Network wird Frontier AI über den gesamten Sicherheitslebenszyklus hinweg eingesetzt, um Unternehmen dabei zu helfen, nachgewiesene Risiken zu identifizieren, schneller zu handeln, ihre Sicherheitsabläufe stärker zu automatisieren und letztendlich mehr Angriffe zu verhindern.

Bei diesen Einführungen wird ein schrittweiser Ansatz verfolgt. Einige Funktionen sind bereits heute im Produktivbetrieb, andere befinden sich in der Entwicklung und werden mit Designpartnern getestet, und weitere werden folgen, sobald die Technologie Fortschritte macht. Was sie alle verbindet, ist in jedem Fall dieselbe Vorgehensweise: zu steuern, was das Modell sehen darf, einzuschränken, worauf es reagieren darf, zu testen und zu verifizieren, was es produziert, und erst dann zuzulassen, dass es im Rahmen genehmigter Sicherheitsworkflows mehr Aufgaben übernimmt.

Wenn Frontier AI-Modelle immer leistungsfähiger werden, muss das Ziel sein, diese Fortschritte in Sicherheitsergebnisse umzusetzen, denen Unternehmen vertrauen können. Dies ermöglicht es die Möglichkeiten der KI kontinuierlich zu erweitern und gleichzeitig die für die Unternehmenssicherheit erforderlichen Kontrollen aufrechtzuerhalten.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit OpenAI erstreckt sich auf zwei Ebenen: Es gilt wegweisende KI zu nutzen, um den Schutz von Unternehmen zu stärken, und KI-Technologien sicher einzuführen und zu nutzen. Dadurch, dass KI sich zunehmend von der Beantwortung von Fragen hin zum Schreiben von Code, dem Betrieb von Unternehmensagenten und dem Ausführen von Aktionen entwickelt, gewinnen beide Seiten dieser Beziehung zunehmend an Bedeutung. KI-Sicherheit muss Schritt halten. Es gilt Fortschritte in der KI kontinuierlich zu nutzen, um die Prävention zu verbessern, Sicherheitsabläufe zu beschleunigen und Sicherheitssysteme in die Lage zu versetzen, einen größeren Teil der Komplexität selbst zu bewältigen.

Das Ziel ist, Unternehmen das Vertrauen zu geben, die Möglichkeiten der KI zu nutzen und gleichzeitig vor sich ständig weiterentwickelnden Risiken geschützt zu bleiben. Durch die Zusammenarbeit mit OpenAI wird modernste KI für Sicherheitsverantwortliche eingesetzt und Unternehmen geholfen, diese sicher zu nutzen.


 

Check Point integriert „Daybreak“-Modelle von OpenAI in die gesamte Sicherheitsplattform

Jonathan Zanger, CTO bei Check Point Software

Vor drei Monaten haben Check Point und OpenAI begonnen, ihre Zusammenarbeit im Rahmen von Daybreak, der Cyberabwehr-Initiative von OpenAI, auszubauen. Seitdem wurde die Partnerschaft weiter vertieft und die Cybermodelle von OpenAI über das Daybreak Defense Network in die Produkte und Sicherheitsworkflows integriert.

Sicherheit muss sich kontinuierlich anpassen, da neue Bedrohungen und Angreiferfähigkeiten entstehen, sich die geschützten Software- und Technologiestacks weiterentwickeln und Unternehmen neue Wege finden, KI einzusetzen. Wenn Angreifer immer schneller vorgehen und in größerem Umfang sowie mit zunehmender Raffinesse agieren, müssen Verteidiger dieselben Fortschritte in der KI zu ihrem Vorteil nutzen.

Einsatz modernster KI in der gesamten Cyberabwehr

Das Cyber-Reasoning von OpenAI wird Teil der Vorgehensweise, wenn es darum geht, Risiken zu erkennen, zu validieren, was tatsächlich ausnutzbar ist, den Schutz zu beschleunigen, Bedrohungen zu untersuchen und Kundenumgebungen zu sichern.

Unternehmen profitieren von:

  • Agentic Exposure Validation (Exposure Management): Effektives Exposure-Management bedeutet, über die Identifizierung potenzieller Risiken hinauszugehen und nachzuweisen, was Angreifer ausnutzen können – und sie daran zu hindern. Eine Multi-Agenten-Pipeline trennt echte, ausnutzbare Risiken von theoretischen Erkenntnissen. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden derzeit die „Frontier“-Cyber-Modelle von OpenAI innerhalb dieses Systems getestet. Darüber hinaus werden deren fortschrittliche Schlussfolgerungen mit Sicherheitskontext, Kontrollen und Nachweisen kombiniert, um Angriffspfade zu validieren, nachgewiesene Risiken zu priorisieren und Abhilfemaßnahmen zu beschleunigen.
  • Keystone (Agentic Security Management): Die Netzwerksicherheit wird neu erfunden und zwar mit einem autonomen, absichtsgesteuerten Ansatz für das Sicherheitsmanagement. Anstatt Richtlinien und Konfigurationen manuell zu verwalten, definieren Unternehmen ihre Sicherheitsabsicht, während KI die Umgebung kontinuierlich erfasst, Risiken identifiziert und ermittelt, wie sich Kontrollmaßnahmen anpassen sollten. Die Cyber-Schlussfolgerungen von OpenAI werden in diesen Prozess eingebunden, um potenzielle Angriffspfade zu untersuchen, Schwachstellen und risikobehaftete Schwachstellen zu verstehen und geeignete Abhilfemaßnahmen zu ermitteln.
  • Autonomous Workspace Platform: Die Untersuchungspipeline korreliert Telemetriedaten aus E-Mails, Endgeräten, Mobilgeräten und Browsern zu einer kleineren Anzahl untersuchter, hochgradig zuverlässiger Vorfälle – anstelle einer rohen Alarmwarteschlange. Genutzt wird OpenAI’s fortschrittliche Cyber-Analytik, um komplexe Bedrohungen über Malware-Verhalten, Angreifertechniken und Missbrauchsketten von Anmeldedaten hinweg zu untersuchen. Dies trägt dazu bei, klarere Beurteilungen sowie Empfehlungen zu Schweregrad und Abhilfemaßnahmen zu liefern und gleichzeitig die Belastung der Sicherheitsteams zu verringern.
  • NexPloit: NexPloit wandelt Schwachstelleninformationen in verifiziertes Angriffsmaterial um, das die Entwicklung automatisierter Schutzmaßnahmen vorantreiben kann, ohne auf öffentlich verfügbaren Exploit-Code angewiesen zu sein. Genutzt werden die bahnbrechenden Cyber-Modelle von OpenAI, um kritische Phasen dieser Forschung zu beschleunigen: das Verständnis von anfälligem Code und Patches, die Identifizierung realistischer Ausnutzungswege und das schnellere Erreichen verifizierter Ergebnisse. Für Unternehmen bedeutet dies einen schnelleren Schutz vor neu bekannt gewordenen Schwachstellen.

Über das OpenAI Daybreak Defense Network wird Frontier AI über den gesamten Sicherheitslebenszyklus hinweg eingesetzt, um Unternehmen dabei zu helfen, nachgewiesene Risiken zu identifizieren, schneller zu handeln, ihre Sicherheitsabläufe stärker zu automatisieren und letztendlich mehr Angriffe zu verhindern.

Bei diesen Einführungen wird ein schrittweiser Ansatz verfolgt. Einige Funktionen sind bereits heute im Produktivbetrieb, andere befinden sich in der Entwicklung und werden mit Designpartnern getestet, und weitere werden folgen, sobald die Technologie Fortschritte macht. Was sie alle verbindet, ist in jedem Fall dieselbe Vorgehensweise: zu steuern, was das Modell sehen darf, einzuschränken, worauf es reagieren darf, zu testen und zu verifizieren, was es produziert, und erst dann zuzulassen, dass es im Rahmen genehmigter Sicherheitsworkflows mehr Aufgaben übernimmt.

Wenn Frontier AI-Modelle immer leistungsfähiger werden, muss das Ziel sein, diese Fortschritte in Sicherheitsergebnisse umzusetzen, denen Unternehmen vertrauen können. Dies ermöglicht es die Möglichkeiten der KI kontinuierlich zu erweitern und gleichzeitig die für die Unternehmenssicherheit erforderlichen Kontrollen aufrechtzuerhalten.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit OpenAI erstreckt sich auf zwei Ebenen: Es gilt wegweisende KI zu nutzen, um den Schutz von Unternehmen zu stärken, und KI-Technologien sicher einzuführen und zu nutzen. Dadurch, dass KI sich zunehmend von der Beantwortung von Fragen hin zum Schreiben von Code, dem Betrieb von Unternehmensagenten und dem Ausführen von Aktionen entwickelt, gewinnen beide Seiten dieser Beziehung zunehmend an Bedeutung. KI-Sicherheit muss Schritt halten. Es gilt Fortschritte in der KI kontinuierlich zu nutzen, um die Prävention zu verbessern, Sicherheitsabläufe zu beschleunigen und Sicherheitssysteme in die Lage zu versetzen, einen größeren Teil der Komplexität selbst zu bewältigen.

Das Ziel ist, Unternehmen das Vertrauen zu geben, die Möglichkeiten der KI zu nutzen und gleichzeitig vor sich ständig weiterentwickelnden Risiken geschützt zu bleiben. Durch die Zusammenarbeit mit OpenAI wird modernste KI für Sicherheitsverantwortliche eingesetzt und Unternehmen geholfen, diese sicher zu nutzen.