Von der Saat bis ins Regal: Wie Ransomware-Angriffe die Lebensmittelindustrie bedrohen
19.06.2026
Von Morris Becker, Regional Director DACH bei TXOne Networks
Seit 2024 verzeichnen Sicherheitsbehörden und branchenspezifische Informationsnetzwerke eine deutliche Zunahme von Ransomware-Angriffen auf den Lebensmittel- und Agrarsektor. Besonders im Fokus stehen dabei OT-Umgebungen – also genau jene Systeme, die den kontinuierlichen Betrieb in landwirtschaftlichen Betrieben und Produktionsanlagen sicherstellen.
Für OT-Verantwortliche in der Lebensmittelproduktion sowie in der modernen Landwirtschaft bedeutet das: Cyber-Sicherheit ist nicht länger eine unterstützende Funktion, sondern ein geschäftskritischer Faktor für Verfügbarkeit, Qualität und Markenschutz.
Eine Schlüsselbranche im Visier
Die Bedeutung der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft ist volkswirtschaftlich enorm. In Deutschland sind rund 12,4 Prozent aller Erwerbstätigen direkt oder indirekt in diesem Sektor tätig. Das sind rund 5,7 Millionen Menschen. Zudem sind Lebensmittel aus der Bundesrepublik weltweit ein „Exportschlager“, denn die Branche gehört zu den exportstärksten des Landes.
Parallel dazu hat die Lebensmittelproduktion in den vergangenen Jahren massiv in Automatisierung und Digitalisierung investiert: automatisierte Fütterungssysteme, Robotik, KI-gestützte Sensorik, vernetzte Temperaturkontrollen und digitale Steuerungsplattformen sind längst Standard. Diese Entwicklung steigert Effizienz, Transparenz und Skalierbarkeit – eröffnet aber auch neue Angriffsflächen. Produktionsanlagen, SCADA-Systeme und vernetzte IoT-Komponenten sind heute häufig direkt oder indirekt mit IT-Netzen oder externen Dienstleistern verbunden.
Internationale Vorfälle unterstreichen die Realität der Bedrohung: Globale Lebensmittelkonzerne, Handelsunternehmen und sogar Produktionsbetriebe mit SCADA-Anbindung wurden in den vergangenen Monaten Ziel von Ransomware-Gruppen. Die Angriffe zeigen, dass Cyber-Kriminelle gezielt entlang der gesamten Wertschöpfungskette agieren – vom Primärproduzenten bis zum Einzelhandel.
Was macht die Branche besonders gefährdet?
Im Unterschied zu vielen anderen OT-Branchen ist die Lebensmittelproduktion hochgradig zeitkritisch, denn Lebensmittel – von Rohstoffen bis hin zu Fertigprodukten – sind verderblich. Kühlketten, Hygienestandards und Produktionszyklen lassen sich nur begrenzt unterbrechen.
Bereits kurze Ausfälle können massive wirtschaftliche Schäden verursachen. Laut einer Umfrage aus den USA von 2021 gaben mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor an, dass eine Stunde Stillstand sie mindestens eine Million US-Dollar kostet. Die Kombination aus hoher Abhängigkeit von kontinuierlichen Prozessen und enormen Ausfallkosten erhöht den Druck, im Ernstfall schnell zu reagieren – ein Umstand, den Ransomware-Gruppen strategisch einkalkulieren und ausnutzen.
Hinzu kommt die enge Vernetzung mit anderen kritischen Infrastrukturen. Die Branche ist abhängig von Energieversorgung, Wasser- und Abwassersystemen, Transportlogistik sowie chemischen Vorprodukten. Ein erfolgreicher Angriff kann daher Dominoeffekte auslösen, die weit über ein einzelnes Werk hinausreichen.
Strukturell verschärft wird die Lage durch die geringe Profitabilität vieler Betriebe. Laut einem Bericht der FMI lagen die Gewinnmargen in Verarbeitung, Herstellung und Einzelhandel 2023 bei lediglich 1,6 Prozent. Investitionen in Cyber-Sicherheit konkurrieren damit unmittelbar mit operativen Notwendigkeiten. Als Folge davon bleiben veraltete, ungepatchte Systeme häufig im Einsatz und Sicherheitsmodernisierungen werden aufgeschoben. Für Angreifer entsteht so ein Umfeld aus komplexer Vernetzung, technischer Heterogenität und eingeschränkten Budgets – ein lukratives Ziel.
Ransomware: Verschlüsselung – Erpressung – Rufschädigung
Ransomware ist längst kein reines Verschlüsselungsproblem mehr. Häufig werden sensible Daten vor der eigentlichen Verschlüsselung entwendet, um zusätzlichen Druck durch Veröffentlichungsdrohungen aufzubauen. Diese doppelte Erpressung – Unternehmen müssen zum einen die verschlüsselten Daten wiederherstellen, zum anderen verhindern, dass sie an die Öffentlichkeit gelangen – wirkt im Lebensmittelbereich besonders stark. Ein öffentlich gewordener Datenabfluss kann langfristige Reputationsschäden verursachen – selbst wenn die Produktion technisch wiederhergestellt wird. Wenn Konsumenten erst einmal das Vertrauen in eine Marke verloren haben, lässt es sich nur sehr schwer wiedergewinnen. Deswegen sind viele Unternehmen in diesem Sektor eher bereit, Lösegeld zu bezahlen.
Der Jahresbericht 2024 des Food and Ag-ISAC dokumentierte 3.494 Ransomware-Vorfälle insgesamt, davon 212 im Lebensmittel- und Agrarsektor. Das entspricht 5,8 Prozent aller erfassten Fälle – mit steigender Tendenz. Zu den aktivsten Gruppen zählen RansomHub, Akira, LockBit 3.0 und Hunters International.
Technisch dominieren sogenannte Living-off-the-Land-Techniken (LoTL). Dabei werden legitime Systemwerkzeuge missbraucht, um unauffällig im Netzwerk zu agieren. Laut Industrial Cyber verwenden rund 90 Prozent der Bedrohungsakteure frei verfügbare Tools oder LoTL-Techniken, 83 Prozent der Angriffe beinhalten Spear-Phishing.
Gerade in OT-Umgebungen mit langen Lebenszyklen und begrenzter Transparenz sind solche Methoden schwer zu erkennen.
Altsysteme durch OT-native Sicherheitskonzepte schützen
Für größere Unternehmen empfiehlt sich daher der Aufbau eines dedizierten OT-Sicherheitsteams mit eigenem Budget, das interne Fachkräfte ebenso wie OEMs, Automatisierungslieferanten und Systemintegratoren einbindet.
Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung zur klassischen IT-Sicherheit. Industrielle Steuerungs- und Prozessautomatisierungssysteme (ICS/PAS) unterliegen eigenen Anforderungen hinsichtlich Prozessintegrität und Verfügbarkeit. Frameworks wie MITRE ATT&CK, IEC 62443 oder NIST 800 bieten hierfür strukturierte Orientierung.
Zentrale Handlungsfelder umfassen:
- robuste, isolierte und manipulationssichere Backups,
- konsequente Netzwerksegmentierung zur Begrenzung lateraler Bewegungen,
- zeitnahes Patch-Management für Betriebssysteme, Software und Firmware,
- abgesicherte Fernzugriffe und Überwachung von RDP-Verbindungen,
- Multi-Faktor-Authentifizierung und restriktive Rechtevergabe,
- kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiter,
- Segmentierung, die keine Unterbrechung/Downtime erfordert,
- Netzwerksicherheit, die OT-Protokolle verstehen und entsprechende Schwachstellen patchen kann und im Fehlerfall sowie bei Updates keine Unterbrechung nach sich zieht.
Besonders kritisch bleibt der Umgang mit Altanlagen. Veraltete Betriebssysteme auf Maschinen, die inzwischen direkt oder indirekt mit dem Internet verbunden sind, stellen eine strukturelle Schwachstelle dar. Diese Herausforderung ist in der Branche nicht ungewöhnlich – Maschinen werden über Jahrzehnte betrieben. Gleichzeitig zeigt sich, dass OT-native Sicherheitskonzepte erforderlich sind, um solche Systeme wirksam zu schützen, ohne Produktionsprozesse zu gefährden.
Resilienz als strategischer Wettbewerbsvorteil
Die Digitalisierung der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ist unumkehrbar. Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Lieferkette setzen vernetzte Systeme voraus. Doch je stärker Prozesse automatisiert und integriert sind, desto gravierender wirken sich Cyber-Vorfälle aus. Ransomware trifft in dieser Branche auf eine Kombination aus Zeitkritik, geringen Margen, komplexer Vernetzung und hoher Reputationssensibilität.
Deswegen muss Cyber-Resilienz hier noch mehr wie woanders als integraler Bestandteil der Produktionsstrategie verstanden werden. Nicht als isoliertes IT- oder OT-Projekt, sondern als dauerhafte Managementaufgabe. Wer OT-Sicherheit systematisch verankert, Netzwerke segmentiert, Altanlagen absichert und Personal sensibilisiert, reduziert nicht nur das Risiko eines Produktionsstillstands. Er stärkt zugleich die Lieferfähigkeit, die Vertrauenswürdigkeit der Marke und die Stabilität der gesamten Wertschöpfungskette. In einer Branche, die so zeitkritisch und volatil für Angriffe ist, wie die Lebensmittelindustrie, wird digitale Widerstandsfähigkeit zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Von der Saat bis ins Regal: Wie Ransomware-Angriffe die Lebensmittelindustrie bedrohen
19.06.2026
Von Morris Becker, Regional Director DACH bei TXOne Networks
Seit 2024 verzeichnen Sicherheitsbehörden und branchenspezifische Informationsnetzwerke eine deutliche Zunahme von Ransomware-Angriffen auf den Lebensmittel- und Agrarsektor. Besonders im Fokus stehen dabei OT-Umgebungen – also genau jene Systeme, die den kontinuierlichen Betrieb in landwirtschaftlichen Betrieben und Produktionsanlagen sicherstellen.
Für OT-Verantwortliche in der Lebensmittelproduktion sowie in der modernen Landwirtschaft bedeutet das: Cyber-Sicherheit ist nicht länger eine unterstützende Funktion, sondern ein geschäftskritischer Faktor für Verfügbarkeit, Qualität und Markenschutz.
Eine Schlüsselbranche im Visier
Die Bedeutung der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft ist volkswirtschaftlich enorm. In Deutschland sind rund 12,4 Prozent aller Erwerbstätigen direkt oder indirekt in diesem Sektor tätig. Das sind rund 5,7 Millionen Menschen. Zudem sind Lebensmittel aus der Bundesrepublik weltweit ein „Exportschlager“, denn die Branche gehört zu den exportstärksten des Landes.
Parallel dazu hat die Lebensmittelproduktion in den vergangenen Jahren massiv in Automatisierung und Digitalisierung investiert: automatisierte Fütterungssysteme, Robotik, KI-gestützte Sensorik, vernetzte Temperaturkontrollen und digitale Steuerungsplattformen sind längst Standard. Diese Entwicklung steigert Effizienz, Transparenz und Skalierbarkeit – eröffnet aber auch neue Angriffsflächen. Produktionsanlagen, SCADA-Systeme und vernetzte IoT-Komponenten sind heute häufig direkt oder indirekt mit IT-Netzen oder externen Dienstleistern verbunden.
Internationale Vorfälle unterstreichen die Realität der Bedrohung: Globale Lebensmittelkonzerne, Handelsunternehmen und sogar Produktionsbetriebe mit SCADA-Anbindung wurden in den vergangenen Monaten Ziel von Ransomware-Gruppen. Die Angriffe zeigen, dass Cyber-Kriminelle gezielt entlang der gesamten Wertschöpfungskette agieren – vom Primärproduzenten bis zum Einzelhandel.
Was macht die Branche besonders gefährdet?
Im Unterschied zu vielen anderen OT-Branchen ist die Lebensmittelproduktion hochgradig zeitkritisch, denn Lebensmittel – von Rohstoffen bis hin zu Fertigprodukten – sind verderblich. Kühlketten, Hygienestandards und Produktionszyklen lassen sich nur begrenzt unterbrechen.
Bereits kurze Ausfälle können massive wirtschaftliche Schäden verursachen. Laut einer Umfrage aus den USA von 2021 gaben mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor an, dass eine Stunde Stillstand sie mindestens eine Million US-Dollar kostet. Die Kombination aus hoher Abhängigkeit von kontinuierlichen Prozessen und enormen Ausfallkosten erhöht den Druck, im Ernstfall schnell zu reagieren – ein Umstand, den Ransomware-Gruppen strategisch einkalkulieren und ausnutzen.
Hinzu kommt die enge Vernetzung mit anderen kritischen Infrastrukturen. Die Branche ist abhängig von Energieversorgung, Wasser- und Abwassersystemen, Transportlogistik sowie chemischen Vorprodukten. Ein erfolgreicher Angriff kann daher Dominoeffekte auslösen, die weit über ein einzelnes Werk hinausreichen.
Strukturell verschärft wird die Lage durch die geringe Profitabilität vieler Betriebe. Laut einem Bericht der FMI lagen die Gewinnmargen in Verarbeitung, Herstellung und Einzelhandel 2023 bei lediglich 1,6 Prozent. Investitionen in Cyber-Sicherheit konkurrieren damit unmittelbar mit operativen Notwendigkeiten. Als Folge davon bleiben veraltete, ungepatchte Systeme häufig im Einsatz und Sicherheitsmodernisierungen werden aufgeschoben. Für Angreifer entsteht so ein Umfeld aus komplexer Vernetzung, technischer Heterogenität und eingeschränkten Budgets – ein lukratives Ziel.
Ransomware: Verschlüsselung – Erpressung – Rufschädigung
Ransomware ist längst kein reines Verschlüsselungsproblem mehr. Häufig werden sensible Daten vor der eigentlichen Verschlüsselung entwendet, um zusätzlichen Druck durch Veröffentlichungsdrohungen aufzubauen. Diese doppelte Erpressung – Unternehmen müssen zum einen die verschlüsselten Daten wiederherstellen, zum anderen verhindern, dass sie an die Öffentlichkeit gelangen – wirkt im Lebensmittelbereich besonders stark. Ein öffentlich gewordener Datenabfluss kann langfristige Reputationsschäden verursachen – selbst wenn die Produktion technisch wiederhergestellt wird. Wenn Konsumenten erst einmal das Vertrauen in eine Marke verloren haben, lässt es sich nur sehr schwer wiedergewinnen. Deswegen sind viele Unternehmen in diesem Sektor eher bereit, Lösegeld zu bezahlen.
Der Jahresbericht 2024 des Food and Ag-ISAC dokumentierte 3.494 Ransomware-Vorfälle insgesamt, davon 212 im Lebensmittel- und Agrarsektor. Das entspricht 5,8 Prozent aller erfassten Fälle – mit steigender Tendenz. Zu den aktivsten Gruppen zählen RansomHub, Akira, LockBit 3.0 und Hunters International.
Technisch dominieren sogenannte Living-off-the-Land-Techniken (LoTL). Dabei werden legitime Systemwerkzeuge missbraucht, um unauffällig im Netzwerk zu agieren. Laut Industrial Cyber verwenden rund 90 Prozent der Bedrohungsakteure frei verfügbare Tools oder LoTL-Techniken, 83 Prozent der Angriffe beinhalten Spear-Phishing.
Gerade in OT-Umgebungen mit langen Lebenszyklen und begrenzter Transparenz sind solche Methoden schwer zu erkennen.
Altsysteme durch OT-native Sicherheitskonzepte schützen
Für größere Unternehmen empfiehlt sich daher der Aufbau eines dedizierten OT-Sicherheitsteams mit eigenem Budget, das interne Fachkräfte ebenso wie OEMs, Automatisierungslieferanten und Systemintegratoren einbindet.
Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung zur klassischen IT-Sicherheit. Industrielle Steuerungs- und Prozessautomatisierungssysteme (ICS/PAS) unterliegen eigenen Anforderungen hinsichtlich Prozessintegrität und Verfügbarkeit. Frameworks wie MITRE ATT&CK, IEC 62443 oder NIST 800 bieten hierfür strukturierte Orientierung.
Zentrale Handlungsfelder umfassen:
- robuste, isolierte und manipulationssichere Backups,
- konsequente Netzwerksegmentierung zur Begrenzung lateraler Bewegungen,
- zeitnahes Patch-Management für Betriebssysteme, Software und Firmware,
- abgesicherte Fernzugriffe und Überwachung von RDP-Verbindungen,
- Multi-Faktor-Authentifizierung und restriktive Rechtevergabe,
- kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiter,
- Segmentierung, die keine Unterbrechung/Downtime erfordert,
- Netzwerksicherheit, die OT-Protokolle verstehen und entsprechende Schwachstellen patchen kann und im Fehlerfall sowie bei Updates keine Unterbrechung nach sich zieht.
Besonders kritisch bleibt der Umgang mit Altanlagen. Veraltete Betriebssysteme auf Maschinen, die inzwischen direkt oder indirekt mit dem Internet verbunden sind, stellen eine strukturelle Schwachstelle dar. Diese Herausforderung ist in der Branche nicht ungewöhnlich – Maschinen werden über Jahrzehnte betrieben. Gleichzeitig zeigt sich, dass OT-native Sicherheitskonzepte erforderlich sind, um solche Systeme wirksam zu schützen, ohne Produktionsprozesse zu gefährden.
Resilienz als strategischer Wettbewerbsvorteil
Die Digitalisierung der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ist unumkehrbar. Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Lieferkette setzen vernetzte Systeme voraus. Doch je stärker Prozesse automatisiert und integriert sind, desto gravierender wirken sich Cyber-Vorfälle aus. Ransomware trifft in dieser Branche auf eine Kombination aus Zeitkritik, geringen Margen, komplexer Vernetzung und hoher Reputationssensibilität.
Deswegen muss Cyber-Resilienz hier noch mehr wie woanders als integraler Bestandteil der Produktionsstrategie verstanden werden. Nicht als isoliertes IT- oder OT-Projekt, sondern als dauerhafte Managementaufgabe. Wer OT-Sicherheit systematisch verankert, Netzwerke segmentiert, Altanlagen absichert und Personal sensibilisiert, reduziert nicht nur das Risiko eines Produktionsstillstands. Er stärkt zugleich die Lieferfähigkeit, die Vertrauenswürdigkeit der Marke und die Stabilität der gesamten Wertschöpfungskette. In einer Branche, die so zeitkritisch und volatil für Angriffe ist, wie die Lebensmittelindustrie, wird digitale Widerstandsfähigkeit zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
