Valentinstag: KnowBe4 warnt vor Deepfakes & Romantikbetrug

Betrüger nutzen am Valentinstag Echtzeit-Deepfake-Videos und perfekte KI-Persönlichkeiten, um einsame Herzen zu manipulieren, was zu finanziellen Schäden und gebrochenen Herzen führt. Liebesbetrügereien haben sich zu einem vollständig KI-gestützten Geschäft entwickelt. Betrüger verwenden nicht mehr nur gestohlene Fotos, sondern erstellen komplette falsche Identitäten, Echtzeit-Videopersönlichkeiten auf Zoom und WhatsApp sowie automatisierte Gesprächs-Bots, die über Monate hinweg ein tiefes emotionales Vertrauen aufbauen.

Wichtige Erkenntnisse zur Betrugslandschaft im Jahr 2026:

  • Das Ende des Fototests: Betrüger können nun sofort ein Bild von sich selbst erstellen, auf dem sie eine bestimmte Zeitung in der Hand halten oder an einem bestimmten Ort stehen, sodass es unmöglich ist, die Identität allein anhand von Medien zu überprüfen.

  • Deepfake-FaceTime: Echtzeit-Videoanrufe sind keine Garantie mehr für Sicherheit. Betrüger nutzen Live-Face-Swapping und KI-Sprachsynthese, um ganze Gespräche ohne menschliches Zutun zu führen.

  • Der Prominenten-Effekt: Wenn Betrüger sich als Prominente ausgeben, sind die Opfer oft so emotional involviert, dass sie weiterhin Geld senden.

Trotz der Hightech-Tools basieren die von den Betrügern genutzten Skripte nach wie vor auf altbekannten psychologischen Auslösern und Klischees. Sie zielen oft auf ältere Menschen ab, die möglicherweise über mehr Kapital verfügen und sich einsamer oder isolierter fühlen. Wenn sie Frauen ins Visier nehmen, geben sich Betrüger oft als erfolgreiche, reisende Witwer aus, die „skeptisch gegenüber der Liebe” sind, um Sympathie zu wecken. Wenn sie Männer ins Visier nehmen, stellen sie oft jüngere, attraktive Frauen in einfachen Berufen dar, die einen „reifen Mann” suchen, der sie aus ihrem schwierigen Leben rettet.

Die finanziellen Schäden sind enorm. In den USA haben Opfer von Liebesbetrug teilweise mehr als 250.000 US-Dollar verloren. Die Sucht nach dem Betrug ist so stark, dass viele Opfer sogar dann weiterzahlen, wenn ihnen Beweise für den Betrug vorgelegt werden.

„Ich habe zweifelsfrei bewiesen, dass die Person, mit der das Opfer kommuniziert, nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, und das hat noch nie dazu geführt, dass das Opfer aufgehört hat”, sagt Roger Grimes, CISO Advisor bei KnowBe4. „Sobald sie süchtig sind, ist es wie eine starke Droge. Sie geben nicht auf, bis das Haus weg ist, die Freundschaften weg sind und das Geld aufgebraucht ist."

Das einzige Warnsignal, das zählt

KI kann inzwischen perfekte Gedichte schreiben und via Deepfakes Videogespräche führen, deshalb können sich Verbraucher kaum schützen. Hier hilft jedoch die Konzentration auf das Wesentliche. Grimes argumentiert: „Es ist das gleiche alte Warnsignal, obwohl Betrüger selten nach persönlichen Informationen wie Kreditkarten- oder Bankdaten fragen, da dies das Opfer zu misstrauisch machen könnte. Stattdessen bringen sie das Opfer dazu, ihnen Geld zu schicken, wobei sie den Opfern oft beibringen müssen, wie man schnell Geld ins Ausland überweist, beispielsweise mit Geschenkkarten von Kaufhäusern oder Kryptowährungen. Jede Geldforderung ist höchst verdächtig. Wenn jemand, mit dem Sie eine Romanze haben, Sie um Geld bittet – sei es für ein Flugticket, einen medizinischen Notfall oder eine Geschäftsinvestition – besteht eine Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent, dass es sich um einen Betrug handelt.“

Verbraucher sollten deshalb skeptisch bleiben und sich immer wieder hinterfragen. Gerade zu besonderen Anlässen wie dem Valentinstag drohen besonders viele Online-Fallen.


 

Valentinstag: KnowBe4 warnt vor Deepfakes & Romantikbetrug

Betrüger nutzen am Valentinstag Echtzeit-Deepfake-Videos und perfekte KI-Persönlichkeiten, um einsame Herzen zu manipulieren, was zu finanziellen Schäden und gebrochenen Herzen führt. Liebesbetrügereien haben sich zu einem vollständig KI-gestützten Geschäft entwickelt. Betrüger verwenden nicht mehr nur gestohlene Fotos, sondern erstellen komplette falsche Identitäten, Echtzeit-Videopersönlichkeiten auf Zoom und WhatsApp sowie automatisierte Gesprächs-Bots, die über Monate hinweg ein tiefes emotionales Vertrauen aufbauen.

Wichtige Erkenntnisse zur Betrugslandschaft im Jahr 2026:

  • Das Ende des Fototests: Betrüger können nun sofort ein Bild von sich selbst erstellen, auf dem sie eine bestimmte Zeitung in der Hand halten oder an einem bestimmten Ort stehen, sodass es unmöglich ist, die Identität allein anhand von Medien zu überprüfen.

  • Deepfake-FaceTime: Echtzeit-Videoanrufe sind keine Garantie mehr für Sicherheit. Betrüger nutzen Live-Face-Swapping und KI-Sprachsynthese, um ganze Gespräche ohne menschliches Zutun zu führen.

  • Der Prominenten-Effekt: Wenn Betrüger sich als Prominente ausgeben, sind die Opfer oft so emotional involviert, dass sie weiterhin Geld senden.

Trotz der Hightech-Tools basieren die von den Betrügern genutzten Skripte nach wie vor auf altbekannten psychologischen Auslösern und Klischees. Sie zielen oft auf ältere Menschen ab, die möglicherweise über mehr Kapital verfügen und sich einsamer oder isolierter fühlen. Wenn sie Frauen ins Visier nehmen, geben sich Betrüger oft als erfolgreiche, reisende Witwer aus, die „skeptisch gegenüber der Liebe” sind, um Sympathie zu wecken. Wenn sie Männer ins Visier nehmen, stellen sie oft jüngere, attraktive Frauen in einfachen Berufen dar, die einen „reifen Mann” suchen, der sie aus ihrem schwierigen Leben rettet.

Die finanziellen Schäden sind enorm. In den USA haben Opfer von Liebesbetrug teilweise mehr als 250.000 US-Dollar verloren. Die Sucht nach dem Betrug ist so stark, dass viele Opfer sogar dann weiterzahlen, wenn ihnen Beweise für den Betrug vorgelegt werden.

„Ich habe zweifelsfrei bewiesen, dass die Person, mit der das Opfer kommuniziert, nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, und das hat noch nie dazu geführt, dass das Opfer aufgehört hat”, sagt Roger Grimes, CISO Advisor bei KnowBe4. „Sobald sie süchtig sind, ist es wie eine starke Droge. Sie geben nicht auf, bis das Haus weg ist, die Freundschaften weg sind und das Geld aufgebraucht ist."

Das einzige Warnsignal, das zählt

KI kann inzwischen perfekte Gedichte schreiben und via Deepfakes Videogespräche führen, deshalb können sich Verbraucher kaum schützen. Hier hilft jedoch die Konzentration auf das Wesentliche. Grimes argumentiert: „Es ist das gleiche alte Warnsignal, obwohl Betrüger selten nach persönlichen Informationen wie Kreditkarten- oder Bankdaten fragen, da dies das Opfer zu misstrauisch machen könnte. Stattdessen bringen sie das Opfer dazu, ihnen Geld zu schicken, wobei sie den Opfern oft beibringen müssen, wie man schnell Geld ins Ausland überweist, beispielsweise mit Geschenkkarten von Kaufhäusern oder Kryptowährungen. Jede Geldforderung ist höchst verdächtig. Wenn jemand, mit dem Sie eine Romanze haben, Sie um Geld bittet – sei es für ein Flugticket, einen medizinischen Notfall oder eine Geschäftsinvestition – besteht eine Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent, dass es sich um einen Betrug handelt.“

Verbraucher sollten deshalb skeptisch bleiben und sich immer wieder hinterfragen. Gerade zu besonderen Anlässen wie dem Valentinstag drohen besonders viele Online-Fallen.